Webshop-AGB


LAX VOX® Institute by Stephanie A. Kruse

Allgemeine Geschäftsbedingungen im Rahmen von Online-Lehrveranstaltungen/Fortbildungen wie Seminaren, Vorträgen, Workshops, Weiterbildungen, die über die Plattform www.laxvox-institute.eu

zwischen

LAX VOX® Institute by Stephanie A. Kruse
Frau Stephanie A. Kruse, Höslstraße 30, 81927 München, E-Mail: welcome@stephaniekruse.de
Telefon: +49 (0) 89 – 125 089 63

– im Folgenden „Anbieterin“ –

und
den in § 2 des Vertrags bezeichneten Kunden/Kundin – im Folgenden „Kunde/Kundin“ –
geschlossen werden.

§ 1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen

(1) Für die Geschäftsbeziehung zwischen der Webshop-Anbieterin (nachfolgend „Anbieterin“) und dem Kunden/der Kundin (nachfolgend „Kunde/Kundin“) gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden/der Kundin werden nicht anerkannt, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(2) Der Kunde/die Kundin ist Verbraucher*in, soweit der Zweck der georderten Lieferungen und Leistungen nicht überwiegend seiner/ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Dagegen ist Unternehmer*in jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

§ 2 Vertragsschluss
(1) Der Kunde/die Kundin kann aus dem Sortiment der Anbieterin Produkte, insbesondere Online-Lehrveranstaltungen wie Fortbildungen, Vorträge, Workshops, Kurse, Weiterbildung auswählen und diese über den Button „in den Warenkorb legen“ in einem so genannten Warenkorb sammeln. Über den Button „kostenpflichtig bestellen“ gibt er/sie einen verbindlichen Antrag zum Auftrag der im Warenkorb befindlichen Dienstleistung ab. Vor Abschicken der Bestellung kann der Kunde/die Kundin die Daten jederzeit ändern und einsehen. Der Antrag kann jedoch nur abgegeben und übermittelt werden, wenn der Kunde/die Kundin durch Klicken auf den Button „AGB akzeptieren“ diese Vertragsbedingungen akzeptiert und dadurch in seinen Antrag aufgenommen hat.
(2) Die Anbieterin schickt daraufhin dem Kunden/der Kundin eine automatische Empfangsbestätigung per E-Mail zu, in welcher die Bestellung des Kunden/der Kundin nochmals aufgeführt wird und die der Kunde/die Kundin über die Funktion „Drucken“ über seinen/ihren E-Mail-Provider ausdrucken kann. Die automatische Empfangsbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Bestellung des Kunden/der Kundin beim Anbieter eingegangen ist und stellt keine Annahme des Antrags dar. Der Vertrag kommt erst durch die Abgabe der Annahmeerklärung durch den Anbieter zustande, die mit einer gesonderten E-Mail (Auftragsbestätigung) versandt wird. In dieser E-Mail oder in einer separaten E-Mail, jedoch spätestens bei Lieferung der Ware, wird der Vertragstext (bestehend aus Bestellung, AGB und Auftragsbestätigung) dem Kunden/der Kundin von der Anbieterin auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail oder Papierausdruck) zugesandt (Vertragsbestätigung). Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert.
(3) Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.
(4) Bei Angeboten, bei denen eine Mindestteilnehmendenzahl vorhanden ist, behält sich die Anbieterin ausdrücklich vor, die Veranstaltung nicht durchzuführen, wenn die Mindestteilnehmendenzahl nicht erreicht wird.
(5) Der Vertrag wird durch die Anbieterin gespeichert.

§ 3 Preise
Alle Preise, die auf der Website der Anbieterin angegeben sind, verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

§ 4 Zahlungsmodalitäten
(1) Der Kunde/die Kundin hat die Zahlung der Vergütung per Überweisung vorzunehmen.
(2) Die Zahlung der Vergütung ist unmittelbar mit Vertragsschluss fällig. Ist die Fälligkeit der Zahlung nach dem Kalender bestimmt, so kommt der Kunde/die Kundin bereits durch Versäumung des Termins in Verzug. In diesem Fall hat er der Anbieterin für das Jahr Verzugszinsen iHv 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu zahlen.
(3) Die Verpflichtung des Kunden/der Kundin zur Zahlung von Verzugszinsen schließt die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden durch die Anbieterin nicht aus.

§ 5 Durchführung Online-Veranstaltung
(1) Online-Veranstaltungen und Dienstleistungen werden ausschließlich online durchgeführt. Die Durchführung erfolgt gemäß der jeweiligen Angebotsbeschreibung, wobei einzelne Abweichungen vorbehalten bleiben.
(2) Ein Anspruch auf eine bestimmte Lehrkraft der Veranstaltung besteht nicht.
(3) Ist bei einer Veranstaltung eine Mindestteilnehmendenzahl vorgesehen, so behält sich die Anbieterin vor, die Veranstaltung abzusagen, sofern die Mindestteilnehmendenzahl nicht erreicht ist.
(4) Sollt die Veranstaltung nicht stattfinden können, wird ein Ersatztermin angeboten. Kann der Kunde/die Kundin den Ersatztermin nicht wahrnehmen, so wird die bereits gezahlte Vergütung erstattet.
§ 6 Eigenverantwortung Kunde/Kundin
(1) Der Kunde/die Kundin muss die notwendigen technischen Voraussetzungen (Hardware und Software) für die Teilnahme an einer Online-Veranstaltung selber schaffen und trägt das Risiko von etwaigen Ausfällen und/oder Funktionsstörungen. Ebenfalls trägt der Kunde/die Kundin die Kosten der technischen Voraussetzungen insbesondere der Hard- und Software.
(2) Der Kunde/die Kundin ist für die Funktionsfähigkeit, das Betriebsrisiko und die Kosten des Internetanschlusses selbst verantwortlich.

§ 7 Verhaltensregeln – Pflichten des Kunden/ der Kundin
(1) Folgende Verhaltensregeln und Pflichten gelten für die Teilnahme an Online-Veranstaltungen:
Der Kunde/die Kundin kann nur als einzelne natürliche Person an den Online-Veranstaltungen teilnehmen. Für jeden Teilnehmer/jede Teilnehmerin ist daher eine tatsächliche Buchung Voraussetzung für eine berechtigte Teilnahme an den Online-Veranstaltungen. Firmen oder Mehrheiten von Kund*innen müssen daher für jede Person einen eigenen Vertrag abschließen.
Fragen und Wortmeldungen sind mittels Chat-Funktion oder Sprachhinweis bei der Lehrperson anzumelden.
Die Lehrperson behält sich vor, die Kund*innen während des Angebotes auf „stumm“ zu schalten, damit der reibungslose und technische Ablauf gewährleistet ist.
Mitschnitte gleich ob digitaler oder analoger Art der Angebote sind untersagt. Bei Zuwiderhandlungen können diese Verstöße sowohl zivilrechtlich als auch strafrechtlich verfolgt werden.
Beleidigungen der Lehrkräfte und/oder anderer Kund*innen sind untersagt und können den sofortigen Ausschluss aus der Veranstaltung zur Folge haben.
(2) Die Weitergabe von Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) an Dritte ist nicht zulässig. Der Kunde/die Kundin verpflichtet sich, seine/ihre Zugangsdaten nur persönlich zu nutzen und geheim zu halten. Bei Verlust der Zugangsdaten hat der Kunde/die Kundin dies der Anbieterin mitzuteilen. Auf Wunsch des Kunden/der Kundin werden diesem dann neue Zugangsdaten übermittelt.

§ 8 Urheber- und Markenrechte
(1) Werden Unterlagen und Materialien während des Angebots zur Verfügung gestellt oder zum Download angeboten (Videos, Fotos, Skripte, Podcasts etc.) sind diese urheberrechtlich geschützt. Ebenfalls können Waren und oder Dienstleistungen markenrechtlichen Schutz genießen, die während der Veranstaltung als Unterlagen ausgegeben werden.
(2) Die Nutzung der Unterlagen ist nur für die Vertragszwecke erlaubt.
(3) Die Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet.
(4) Handelt es sich bei der Veranstaltung um Videokurse oder Übungsvideos, die gekauft werden, ist eine Weitergabe an Dritte unzulässig. Auch diese Videos genießen Urheberrechtsschutz.

§ 9 Kündigung
(1) Der Kunde/die Kundin kann den Vertrag kündigen. Im Falle einer Kündigung vor der erbrachten Dienstleistung wird von der Anbieterin eine Ausfallentschädigung entsprechend folgender Staffelung geltend gemacht:
Kündigung bis 45 Tage vor Dienstleistung 10 % der Vergütung
44 – 33 Tage vor Beginn der Dienstleistung 30 % der Vergütung
32 – 22 Tage vor Beginn der Dienstleistung 60 % der Vergütung
21 – 12 Tage vor Beginn der Dienstleistung 80 % der Vergütung
11 Tage vor Beginn der Dienstleistung – Tag der Dienstleistung 90 % der Vergütung 
danach und bei Nichtannahme der Dienstleistung 100 % Vergütung
(2) Dem Kunden/der Kundin bleibt der Nachweis vorbehalten, dass bei der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
(3) Hat der Vertrag den Kauf eines Videos zum Gegenstand ist eine Kündigung nicht möglich.

§ 10 Widerrufsbelehrung
(1) Verbraucher*innen haben bei Abschluss eines Fernabsatzgeschäfts grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht, über das die Anbieterin nach Maßgabe des gesetzlichen Musters nachfolgend informiert. In Absatz (2) findet sich ein Muster-Widerrufsformular
Verbraucher*innen haben ein vierzehntägiges Widerrufsrecht.

WIDERRUFSBELEHRUNG

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben müssen Sie uns:
LAX VOX® Institute by Stephanie A. Kruse
Frau Stephanie A. Kruse, Höslstraße 30, 81927 München,
E-Mail: hello@stephaniekruse.de
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrages unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Besonderer Hinweis
Bei Verträgen über Video-Downloads oder Lehrvideos erlischt das Widerrufsrecht des Kunden/der Kundin vorzeitig, wenn die Anbieterin mit der Ausführung ihrer Dienstleistungen mit der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden/der Kundin vor Ende der Widerrufsfrist begonnen hat oder der Kunde diese selbst veranlasst hat. Das ist insbesondere der Fall, wenn der Kunde sich mit seinen Zugangsdaten Zugang zu der Online-Version eines Videos verschafft oder einen Download getätigt und Inhalte abgerufen hat.

(2) Über das Muster-Widerrufsformular informiert die Anbieterin nach der gesetzlichen Regelung wie folgt:

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An:

Frau Stephanie A. Kruse, Höslstraße 30, 81927 München,

E-Mail: hello@stephaniekruse.de

— Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag

über den Kauf der folgenden Waren (*)/ die Erbringung der folgenden

Dienstleistung (*)

— Bestellt am (*)/erhalten am (*)

— Name des/der Verbraucher(s)

— Anschrift des/der Verbraucher(s)

— Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

— Datum

(*) Unzutreffendes streichen

§ 9 Haftung
(1) Ansprüche des Kunden/der Kundin auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden/der Kundin aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.
(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Anbieterin nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden/der Kundin aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(3) Die Einschränkungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Anbieterin, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

§ 10 Schlussbestimmungen
(1) Auf Verträge zwischen der Anbieterin und den Kund*innen findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Die gesetzlichen Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwendbarkeit zwingender Vorschriften insbes. des Staates, in dem der Kunde als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
(2) Sofern es sich beim Kunden/bei der Kundin um einen Kaufmann/eine Kauffrau, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden/der Kundin und der Anbieterin der Sitz der Anbieterin.
(3) Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.

(Stand 05.2021)